Was macht ein Chor, der nicht singt?

 

Die Corona-Pandemie hat das gemeinsame Singen auf unbestimmte Zeit untersagt. Seit dem 13. März 2020 fand auch im Büchener Gospelchor keine Probe mehr statt. Bereichert durch den Spirit des Workshops Ende Februar 2020 hatten die Sängerinnen und Sänger sich gerade wieder so richtig eingesungen:   

May the Lord send angels, (Möge der Herr Engel senden)

to guide you on your way. (um euch auf eurem Weg zu leiten)

May his love surround you day by day. (Möge seine Liebe euch umgeben, Tag für Tag.)

May the Lord send angels,

save you from the night, (um euch vor der Nacht zu retten)

wrap his arms around you, (möge er Seine Arme um euch schließen)

hold you tight. (und euch festhalten)

Viele hoffnungsvollen Lieder, die der Chor Zeile für Zeile geprobt hatte, bleiben erhalten, auch wenn sie vorübergehend nicht gesungen werden können. Die Freundschaften, die entstanden sind stehen die Zwangspause durch, auch wenn die herzlichen Umarmungen fehlen. Gespräche gehen weiter, am Telefon oder in den sozialen Netzwerken. Geburtstagsgrüße erinnern daran: Dein Chor ist für Dich da, ganz gleich, ob gemeinsam oder alleine gesungen wird. Mit Frederik Stockfleht hat der Gospelchor einen Leiter, der den Neuen Medien kenntnisreich und aufgeschlossen gegenübersteht. Mit seiner Hilfe kommt die Musik zurück, wenn auch zunächst digital.

Der Chor hält zusammen und hält durch! Sobald es wieder möglich und vertretbar sein wird, werden die Sängerinnen und Sänger sich wieder freitags zur gemeinsamen Chorprobe treffen. Wir alle hoffen, dass dies schon bald der Fall sein wird.

Bridge:

Manchmal ist die Hand vor unseren Augen gar nicht mehr zu sehen,

und wir hoffen nur noch, dieses Dunkel irgendwie zu überstehen.

Doch kein Schatten, den wir spüren, kann das Licht in uns zerstören!

Refrain:

Gott segne dich, behüte dich, erfülle dich mit Geist und Licht.

Gott segne dich!

Erhebe dich und fürchte nichts, denn du lebst vor seinem Angesicht,

Gott segne dich!

 

Angelika Asmus, Mitglied im Gospelchor Büchen, im Juni 2020